{"id":258,"date":"2025-12-21T12:38:38","date_gmt":"2025-12-21T12:38:38","guid":{"rendered":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=258"},"modified":"2025-12-21T12:38:39","modified_gmt":"2025-12-21T12:38:39","slug":"hotel-seela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=258","title":{"rendered":"Hotel Seela"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"496\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-1971_flach-1024x496.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-255\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-1971_flach-1024x496.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-1971_flach-300x145.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-1971_flach-768x372.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-1971_flach.jpg 1028w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Hotel Seela 1971, vier Jahre nach der \u00dcbernahme durch Helmut Seela.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hotel Seela<\/h2>\n\n\n\n<p>An der Bundesstra\u00dfe 4, der Nordh\u00e4userstra\u00dfe, gelegen, gibt es seit nunmehr \u00fcber 40 Jahren das Hotel Seela. Doch bevor es diesen Hotel-Namen in Bad Harzburg gab, standen zuvor an gleicher Stelle andere Geb\u00e4ude mit wechselnden Funktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen hatte alles mit der oberen Herzoglichen S\u00e4gem\u00fchle im Radautal. Dies zu Zeiten, als die Wasserkraft noch der wichtigste Energielieferant f\u00fcr die dort ans\u00e4ssigen Firmen war. Ende 1860 wurde dann besagte Wasser-S\u00e4gem\u00fchle von der Herz\u00f6glichen Kammer in Braunschweig an den Ingeneur F. A. Fischer, aus Holzminden stammend, verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ingeneur Fischer macht aus der S\u00e4gem\u00fchle, deren Geschichte bis ins Jahr 1680 zur\u00fcckreicht, die Nudel- und Maccaronifabrik Ettersgrund. Der Name wurde abgeleitet vom Ettersberg, an dessen Fu\u00df das Anwesen lag.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"670\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890-1024x670.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-252\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890-1024x670.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890-300x196.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890-768x502.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890-1536x1005.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/maccaronifabrik-1890.jpg 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Nudel und Maccaroni-Fabrik Ettersgrund um 1890 im Radautal.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1868 wurde die Nudel- und Maccaronifabrik an den Wei\u00dfgerbermeister August Hoeppner aus Wolfenb\u00fcttel verkauft. Sp\u00e4ter kam noch ein Teilhaber mit Namen Wrede hinzu und die Firma hie\u00df jetzt Hoeppner und Wrede. Im Volksmund kannte man den Betrieb aber nur als Hoeppnersche Nudelm\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Schlafgelegenheiten wurden ebenfalls schon um 1876 im Zeichen des aufkommenden Tourismus von Familie Hoeppner vermietet. Es handelte sich um zwei Kammern mit sechs Betten, die f\u00fcr Fremde angeboten wurden. Vermietet wurden die Zimmer in einem 1860 erbauten Wohnhaus auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite, dem Landhaus Ettersgrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Georgine, so hie\u00df August Hoeppners Ehefrau, kannte sich mit dem Vermieten von Zimmern und dem Umgang mit Erholungssuchenden aus. Ihr Vater Eduard Roeder besa\u00df zur damaligen Zeit zuerst das Hotel Bellevue und danach das Hotel Belvedere. Beide lagen an der Herzog-Julius-Stra\u00dfe und existieren schon viele Jahre nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Verkehrsm\u00e4\u00dfig stellte sich damals die Lage im Radautal nicht so dar wie in heutiger Zeit. Es gab als einzige Anbindung f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fuhrwerke die 1831 fertiggestellte Chaussee von Bad Harzburg nach Braunlage. Wobei dies aus heutiger Sicht nichts als ein besserer Schotterweg gewesen ist, auf dem man an andere Ziele im Radautal zum Torfhaus und nach Braunlage gelangte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen Ziele waren unter anderem der 1838 angelegte Gabbro-Steinbruch und der durch einen k\u00fcnstlichen Kanal gespeiste Radau-Wasserfall, gebaut im Jahr 1859, sowie einige Forellenzuchtbetriebe. Ferner die beiden mit Wasserkraft betriebenen Holzstoff-Fabriken von Gustav Gr\u00e4tz und Adolf Weyland. Wobei die letzte Firma schon 1578 urkundlich erw\u00e4hnt wurde, als S\u00e4gem\u00fchle des Andreas Weyland im Radauthal.<\/p>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4ftigt wurden bei der Fa. Hoeppner und Wrede ca. 20 Leute. Hergestellt wurden Nudeln und Maccaroni, sowie Mehl allerfeinster Qualit\u00e4t. F\u00fcr die Verteilung der Waren standen damals Pferdefuhrwerke oder Handkarren bereit. Durch die Anbindung Harzburgs an die erste Deutsche Staatseisenbahn seit 1838, konnte man die Erzeugnisse auch in entfernteren Gegenden pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"692\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910-1024x692.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-257\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910-1024x692.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910-300x203.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910-768x519.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910-1536x1038.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Waldmuehle-ca.-1910.jpg 1744w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Hotel Waldm\u00fchle um das Jahr 1910.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1904 pachtete die Stadt Harzburg wegen der lange anhaltenden D\u00fcrre Quellen, die sich auf dem Hoeppnerschen Anwesen befanden. Danach wurden in N\u00e4he des Grundst\u00fccks von der Stadt eigene Quellen erschlossen und man baute in den Jahren 1906\/07 ein Wasserreservoir, um dem bestehenden Wassermangel vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod der Begr\u00fcnder leiteten die Wwe. Georgine Hoeppner, sowie August Hoeppner der Sohn des Firmenbegr\u00fcnders, die Nudelm\u00fchle. Der letzte Nudelmeister der Hoeppnerschen Nudel- und Maccaroni-Fabrik hie\u00df Fritz Reinecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Betrieb der Nudelm\u00fchle lief dann bis etwa 1908. Danach wurde aus dem dreiteiligen Geb\u00e4udekomplex 1910 das Hotel Waldm\u00fchle. Die beiden anderen S\u00e4gem\u00fchlen im Radautal standen immer noch unter herzoglicher Verwaltung. Administrator war der Forstmeister Hermann Retemeyer. Beisitzer der S\u00e4gem\u00fchlenmeister Wilhelm B\u00fclte und die S\u00e4gem\u00fchlenkasse verwaltete der Steuerinspektor Vogeley.<\/p>\n\n\n\n<p>Erster Besitzer des Hotels Waldm\u00fchle war Arthur Schulz, doch schon 1912 gab es mit Hans und Walter H\u00fcne dessen Nachfolger. Im September 1914 gab es einen Brand in dem Hotelgeb\u00e4ude. Alles wurde so schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass an einen Wiederaufbau in bisheriger Form nicht zu denken war.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Einzige, was wohl noch funktionierte, war eine Turbine, die Wasserkraft in Strom umwandelte und auch noch lange Zeit ihren Dienst versehen hat. Das Wasser f\u00fcr die Turbine kam vom Philosophenbach, der hinter den Geb\u00e4uden seinen Verlauf hatte. \u00dcber ein Wehr gelangte das Wasser mit einem Sturz von ca. 15 Metern in den Turbinenraum, gelegen in einem Kellergeschoss des Hotels.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach lag das Areal einige Zeit brach und um 1917 entstand ein neues Hotel mit ebenfalls drei Geb\u00e4udeteilen. Es trug den Namen Waldheim von Hindenburg. Zusammen mit den Dependancen Villa Irmgard und Villa Anne-Marie wurden 50 Zimmer mit ca. 80 Betten angeboten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"617\" height=\"407\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/waldheim-von-hindenburg-1915.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-256\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/waldheim-von-hindenburg-1915.jpg 617w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/waldheim-von-hindenburg-1915-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Besitzer war Fam. Josef van Howe, mit Abstammung aus Flandern in Belgien. Die Nachkommen dieser Familie lebten noch bis zum Ende der 1980er Jahre in Bad Harzburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch diesen Hotelnamen gab es nicht lange im Radautal. Mitte der zwanziger Jahre wurde aus dem Hotel ein Ferienheim f\u00fcr Handel und Industrie. Zugeh\u00f6rig zur Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kaufm\u00e4nnische Erholungsheime e. V. mit Sitz in Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorg\u00e4nger dieses Heimes war zuvor an der Waldsiedlung Wolfsklippen untergebracht, gegr\u00fcndet 1912 als Erholungsst\u00e4tte f\u00fcr Braunschweiger Kaufleute. Zu jener Zeit wurden 45 Heime von dieser Gesellschaft in Deutschland unterhalten. Sie galten insgesamt als gemeinn\u00fctzige Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgenommen wurden solche Personen, die auf Grund ihrer wirtschaftlichen Lage nicht im Stande waren, sich selbst oder Familienangeh\u00f6rigen eine Kur zu erm\u00f6glichen. Einer der ersten Verwalter des Hauses hie\u00df Hermann Bender und das ehemalige Hotel nannte sich jetzt Harzheim.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch rund um das Harzheim und ehemalige Hotelgel\u00e4nde hatte sich einiges ver\u00e4ndert, so wurde unter anderem die jetzige Reichsstra\u00dfe 4 (sp\u00e4tere Bundesstra\u00dfe 4) ausgebaut. Deren Verlauf ging von Kiel \u00fcber Hamburg durch den Harz bis nach N\u00fcrnberg. Das Kopfsteinpflaster am Ortsausgang in Richtung Torfhaus gab es noch bis um 1960.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso hatte eine der letzten Schleif- und S\u00e4gem\u00fchlen im Radautal, die mit Wasser betrieben wurden, ihren Betrieb eingestellt. Auf dem ehem. Gel\u00e4nde in Kurparkn\u00e4he, gab es seit 1930 das neue Schwimmbad und Anlagen der Kurg\u00e4rtnerei.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kamen die Kriegsjahre und sicherlich \u00e4nderte sich auch in dem Erholungsheim der Alltagsbetrieb. Nachfolger des Verwalters Bender wurde f\u00fcr viele Jahre Kurt Rixecker. Er leitete das Heim bis in die 1960er Jahre. Mitte der 1960er Jahre wurde aus der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kur- und Erholungsheime die Europ\u00e4ische Gesellschaft f\u00fcr Kur- und Erholungsheime, ebenfalls mit Sitz in Wiesbaden. Die Verwaltung des Heimes lag jetzt in den H\u00e4nden von Frau Elisabeth Picolin.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"642\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932-1024x642.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-251\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932-1024x642.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932-300x188.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932-768x482.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932-1536x964.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaufmannsheim-1932.jpg 1578w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Geb\u00e4ude des Kaufmanns-Erholungsheims im Jahr 1932.\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Februar 1967 erwarb der Hotelier Helmut Seela aus Braunschweig das dreiteilige Anwesen. Nach diversen Umbauten und erheblichen Investitionen, konnten schon im Herbst des Jahres Hotelbetten angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Stammhaus der Firma Seela gab es seit 1954 in Braunschweig und nannte sich Landhaus Seela, der \u00e4ltere Name des Hauses war Gasthof Alte M\u00fchle. Firma Seela hatte au\u00dfer in Braunschweig und Bad Harzburg auch noch Hotels in Bad Lauterberg und Bad Kissingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach \u00dcbernahme des Hotels in Bad Harzburg mit ca. 100 Betten, wurde zus\u00e4tzlich zum Hotelbetrieb eine Ferienfahrschule angegliedert. Zu Hochsaisonzeiten wurden bis zu 30 Fahrschulfahrzeuge eingesetzt. Die Fahrlehrer wurden damals im Stammhaus in Braunschweig geschult.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Jahren wurde erneut die jetzige Bundesstra\u00dfe 4 ausgebaut, um eine bessere und schnellere Anbindung an den Hochharz zu erm\u00f6glichen. Vergessen waren die Zeiten, in denen vorherige Generationen auf gef\u00e4hrlichen und rutschigen Kopfsteinpflastern unterwegs waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschwunden war auch ein letztes Relikt, das noch an die jahrhundertlange Nutzung der Wasserkraft im Radautal erinnerte. Es war eine alte wassergetriebene Turbine im Hotel Seela, die bis 1968 ihren Dienst versah und Strom lieferte. Die Wartung und Betreuung der Turbine lag in H\u00e4nden der Stadtwerke. Letzter verantwortlicher Monteur war Martin Blumeier.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1970 wurde dann das Hotel Seela vergr\u00f6\u00dfert, die beiden alten Villen wurden abgerissen und durch gr\u00f6\u00dfere Geb\u00e4ude ersetzt. Zus\u00e4tzlich kamen ein Hallenbad und eine Sch\u00f6nheitsfarm hinzu und so konnten im Jahr 1971 schon 193 Betten angeboten werden. Inzwischen wurde auch die Schnellstra\u00dfe fertiggestellt, ebenso wie der Gro\u00dfparkplatz auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"712\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-1024x712.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-253\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-1024x712.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-300x209.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-768x534.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-1536x1068.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Seela-04.1999-2048x1424.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Hotel Seela, das 1999 schon rund 250 Betten bot.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach Fertigstellung aller drei neuen Hotelbauten in den 1970 Jahren waren es insgesamt 124 Zimmer mit 250 Betten, die den Erholungssuchenden zur Verf\u00fcgung standen. Besch\u00e4ftigt werden in dem Harzburger Betrieb ca. 60 Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz 1980 gab es einen Gro\u00dfbrand in dem Geb\u00e4udetrakt. Das Feuer richtete betr\u00e4chtlichen Schaden an. Besonders betroffen waren Einrichtungen und R\u00e4ume der Kegelbahn. Letztgenannte wurde zusammen mit dem Kegelbahnrestaurant im Sp\u00e4tsommer dieses Jahres wieder umgestaltet. Das Restaurant hat jetzt den Namen \u201eZum Zw\u00f6lfender\u201c und wurde mit vielen Geweihen und zus\u00e4tzlich mit ca. 50 alten Harzburger Motiven ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute werden alle Annehmlichkeiten geboten, die einen modernen Hotelbetrieb auszeichnen. Einzig der \u00e4ltere Mittel- und Eingangsbereich erinnert noch an vergangene Zeiten und das ehem. Hotel Waldheim v. Hindenburg. Auch die Villa Ettersgrund gegen\u00fcberliegend gibt es noch. Sie ist heute im Besitz von Fam. Resa, Nachkommen von August und Georgine Hoeppner, den ehemaligen Besitzern der alten Nudelm\u00fchle im Radautal.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Der Beitrag entstand in den <strong>2000er<\/strong> Jahren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Mehr Fotos rund um das Hotel Seela und die Vorg\u00e4ngerbauten auf <strong><a href=\"https:\/\/harz-history.de\/\">Harz-History<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Die aktuelle Website (2025) des <strong><a href=\"https:\/\/www.harz-hotel-spa.de\/\">Harz-Hotel &amp; Spa Seela<\/a><\/strong> in Bad Harzburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hotel Seela An der Bundesstra\u00dfe 4, der Nordh\u00e4userstra\u00dfe, gelegen, gibt es seit nunmehr \u00fcber 40 Jahren das Hotel Seela. 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