{"id":185,"date":"2025-12-20T13:13:35","date_gmt":"2025-12-20T13:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=185"},"modified":"2025-12-20T13:13:36","modified_gmt":"2025-12-20T13:13:36","slug":"villa-wessel-nig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=185","title":{"rendered":"Villa Wessel | NIG"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"477\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-1024x477.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-188\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-1024x477.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-300x140.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-768x358.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-1536x715.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villenviertel_Grube_1920-2048x954.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit ihrem markanten Turm sticht die Villa Wessel zu allen Zeiten selbst aus dem Bad Harzburger Villenviertel heraus. Aufnahme aus den 1920er Jahren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Villa Wessel ins NIG<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Vor mehr als einhundert Jahren wurde ein gro\u00dfes markantes Geb\u00e4ude an der Amsbergstra\u00dfe in Bad Harzburg fertiggestellt. Bauherr war der Geheime Kommerzienrat Carl Wessel, geboren am 15. November 1842 in Barmen. Carl Wessel war der Sohn eines Kaufmanns und absolvierte nach seiner Schulzeit ebenfalls eine Kaufmannslehre. Eine sp\u00e4tere T\u00e4tigkeit f\u00fchrte ihn zur Sodafabrik von Matthes und Weber in Duisburg.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-Wessel-NIG-1-730x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-186\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-Wessel-NIG-1-730x1024.jpg 730w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-Wessel-NIG-1-214x300.jpg 214w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-Wessel-NIG-1.jpg 762w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Geheime Kommerzienrat Carl Wessel<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Um 1875 kreuzten sich die Wege von Carl Wessel und der Gebr\u00fcder Alfred und Ernest Solvay, zwei belgischen Sodafabrikanten. Beide besa\u00dfen in Deutschland schon eine Sodafabrik, im idyllischen badischen Ort Wyhlen gelegen. Zusammen ging man daran, weitere Standorte f\u00fcr Sodafabriken in Deutschland zu suchen. Im Jahr 1880 wurde bei Bernburg, heute Sachsen-Anhalt, der geeignete Platz gefunden und bis 1883 eine gro\u00dfe Sodafabrik fertiggestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktor des Werkes wurde Carl Wessel. Unter seiner Leitung vergr\u00f6\u00dferte sich das Werk st\u00e4ndig. Es gab bald die Sodafabrik II, ein Kaliwerk, eine Chlorkaliumfabrik und mehrere Steinbr\u00fcche. Bis 1885 befanden sich die Solvay-Werke im pers\u00f6nlichen Eigentum der Gebr\u00fcder Solvay. Danach setzte sich Carl Wessel f\u00fcr die Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft ein. Neuer Name der Betriebe wurde Deutsche Solvay-Werke AG mit Sitz in Bernburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitsprung: In den 1990er Jahren gab es den alten Namen Solvay auch in Bad Harzburg&nbsp; (1996 \u2013 2002). Es handelte sich um den Nachfolgebetrieb der Firmen Schardm\u00fcller und Helphos auf dem ehemaligen Gel\u00e4nde der B\u00fcndheimer Grube Friederike. Aus der einstigen Firma Solvay war im Lauf der Jahre ein weltweit agierendes Firmengeflecht geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00f6ffentlichen Leben von Bernburg spielte Carl Wessel fast einhundert Jahre zuvor eine gewichtige Rolle. Eine Reihe von Jahren war er Stadtverordneter, dann deren Vorsteher. Anschlie\u00dfend wurde er zum Stadtrat ernannt. In sp\u00e4terer Zeit (1903) wurde er Abgeordneter f\u00fcr die National-Liberale-Partei im Deutschen Reichstag. 1899 erhielt er den Titel \u201eGeheimer Kommerzienrat\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr f\u00fchrten die Wege von Carl Wessel auch nach Bad Harzburg. Er erwarb unter anderem ein gr\u00f6\u00dferes Grundst\u00fcck an der Amsbergstra\u00dfe. Das Areal lag fr\u00fcher zwischen den Villen von Carl L\u00f6hr und Friedrich Vogeler. Beiden Familien geh\u00f6rte nacheinander das 1867 gegr\u00fcndete L\u00f6hr`s Hotel, das es bis 1935 an der Herzog-Wilhelm-Stra\u00dfe gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur damaligen Zeit waren Grundst\u00fccke an der Amsbergstra\u00dfe, benannt nach dem Direktor der ersten Deutschen Staatseisenbahn, Phillip August von Amsberg, hei\u00df begehrt. Sei es als Kapitalanlage oder als Bauplatz f\u00fcr Sommer- und Ruhestands-Wohnsitze, wie es sicher Carl Wessel f\u00fcr seine Familie und sich nach einem schaffensreichen Leben geplant hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Bauantrag f\u00fcr eine Villa stellte Carl Wessel am 24. M\u00e4rz 1900. Dieser Bau wurde jedoch nicht ausgef\u00fchrt, wie eine Aktennotiz im Herzoglichen Bau-Register des Amtsbezirks Harzburg zeigt. 1901 wurde aber schon ein Pf\u00f6rtnerhaus direkt an der Amsbergstra\u00dfe erbaut. Welches imposante Geb\u00e4ude auf dem Gel\u00e4nde einmal entstehen sollte, wussten wahrscheinlich nur Carl Wessel und einige Familienmitglieder. Auch zur damaligen Zeit mussten wohl Anlieger und Beh\u00f6rden vom Bau solch eines gro\u00dfen Geb\u00e4udes \u00fcberzeugt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweiter Antrag f\u00fcr den Bau der Villa erfolgte im Juni 1902, diesmal mit Erfolg. Fertiggestellt wurde das Geb\u00e4ude im Lauf des Jahres 1904. Die Rohbaukosten betrugen stattliche 300.000 Mark. Bewohnbar war die Villa zum Jahreswechsel 1904\/05.<\/p>\n\n\n\n<p>Federf\u00fchrender Architekt war der K\u00f6nigliche Geheime Baurat Franz Schwechten. Er schuf unter anderem die Berliner Ged\u00e4chtniskirche, den Anhalter Bahnhof, die Berliner Synagoge und auch die Deutsch-Englische Kirche in Rom. Die Bauleitung vor Ort f\u00fcr die neue Villa hatte jedoch der Architekt Alfred Mustroph inne.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachempfunden wurde das Geb\u00e4ude der Burg Eltz, an einem Seitental der Mosel gelegen. Alle Zimmer und auch Dielen des gro\u00dfen Hauses wurden gro\u00dfz\u00fcgig angelegt. Schmuckst\u00fcck war die Bibliothek im Turmzimmer mit herrlichem, unverbauten Blick \u00fcber Bad Harzburg. In der ersten Zeit nach Fertigstellung wurde die Villa meist als Zweit- und Sommerwohnsitz genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>1907 wurde Carl Wessel Ehrenb\u00fcrger von Bernburg. In dieser Zeit begann ein langsamer R\u00fcckzug aus seiner Firma. Im Sommer 1908 schied er g\u00e4nzlich aus, und der erste Wohnsitz f\u00fcr Familie Wessel wurde Bad Harzburg. Am 16. Juni 1912 verstarb Carl Wessel in Bad Harzburg. Einige Jahre sp\u00e4ter folgte ihm 1929 seine Ehefrau Berta. Das ganze Verm\u00e4chtnis, zu dem auch ein Wirtschaftshof an der Bismarckstra\u00dfe geh\u00f6rte, wurde nun von Wessels Erben geleitet. Das Ehepaar Wessel hinterlie\u00df drei T\u00f6chter und einen Sohn.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1941 erwarb das Land Braunschweig Grundst\u00fcck und beide Villen an der Amsbergstra\u00dfe. Man hatte vor, in den Geb\u00e4uden Zweigstellen ihrer Heimschulen zu errichten. Die Heimschulen dienten als Zubringer f\u00fcr die Kant-Hochschule in Braunschweig.<\/p>\n\n\n\n<p>Initiator der Heimschulen war der Studiendirektor Otto H\u00fcgel. Aus den Pl\u00e4nen wurde zun\u00e4chst nichts, weil Harzburg bekannterma\u00dfen im Krieg als Lazarettstadt ausgewiesen war. Alle gr\u00f6\u00dferen Geb\u00e4ude wurden erst mit Verwundeten und sp\u00e4ter mit Fl\u00fcchtlingen belegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 6. Mai 1946 fand schlie\u00dflich die erste Er\u00f6ffnungskonferenz des Lehrerkollegiums statt. Die Damen u. Herren der ersten Stunde waren laut Protokoll : Dir. Dr. Mischke, Frau Dr. Wittlake, Frau Dr. Schwidefski und Frau Hering als Heimleiterin. Weiterhin waren anwesend: Frau Lerke, Frau Saal und Frau Th\u00f6mmes. N\u00e4chster Leiter der Schule wurde 1946\/47 Direktor Dr. Carl Pfeffer aus Bad Harzburg. Das Institut hatte in dieser Zeit den Charakter einer Volksoberschule.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"406\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick-1024x406.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-190\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick-1024x406.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick-300x119.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick-768x305.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick-1536x609.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/panoramablick.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der fantastische Blick im Jahr 1953 aus dem Turmzimmer der Villa Wessel \u00fcber die Stadt Bad Harzburg.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als Dr. Pfeffer pl\u00f6tzlich verstarb, folgten kurz hintereinander Dr. Karl Mielke und Dr. Anneliese Lehnhoff in der Schulleitung. Die Schule nannte sich inzwischen Aufbauschule im Entstehen, unterrichtet wurden 30 Sch\u00fclerinnen. Es wurde daran gearbeitet, irgendwann erste Abitur-Pr\u00fcfungen der Sch\u00fclerinnen abzunehmen. Integriert war von 1949 an auch eine Abteilung, die das Fach Hauswirtschaft anbot.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1949\/50 wurden beide Geb\u00e4ude, die ehemalige Villa Wessel als Haupthaus und die ehemalige Villa Vogeler, baulich miteinander verbunden. Am 1. April 1951 konnte die staatliche Heimschule f\u00fcr M\u00e4dchen, wie das Institut jetzt hie\u00df, in das Verzeichnis f\u00fcr h\u00f6here Schulen aufgenommen werden. Somit konnten jetzt endlich Reifepr\u00fcfungen abgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>1955 kam noch ein weiteres Geb\u00e4ude zum bestehenden Schultrakt hinzu. Es handelte sich um die ehemalige Villa des Sta\u00dffurter Fabrikanten Paul Hecker gleich nebenan.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit von Dr. Anneliese Lehnhoff an der Schulleitung dauerte bis 1959. Ihr folgte bis 1978 Frau Ruth Gieseler. 1960 wurde der bestehende Zwischenbau vergr\u00f6\u00dfert, um mehr Platz f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Aula zu schaffen. In den Jahren 1966\/67 kam als Neubau das \u201eT\u00f6chterheim\u201c hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 1972 brachte die Umwandlung in eine gemischte Heimschule. Zum ersten Mal wurden Jungen in eine Klasse aufgenommen. Diese stammten zumeist aus der Wolfenb\u00fcttler Heimschule, in der nur m\u00e4nnliche Sch\u00fcler unterrichtet wurden. Sp\u00e4ter wurde dieses Institut nach und nach geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es konnten durch die Erweiterungsbauten jetzt rund 200 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unterrichtet werden. Seit Anfang der siebziger Jahre besteht auch eine Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium. J\u00fcrgen Krolow \u00fcbernahm am 9. Januar 1979 die Nachfolge von Ruth Gieseler.<\/p>\n\n\n\n<p>1980 gab es wieder einen neuen Namen f\u00fcr die Schule. Sie nennt sich bis in die heutige Zeit Nieders\u00e4chsisches Internatsgymnasium, kurz NIG. Der alte Name Heimschule passte nicht mehr in die Zeit, weil er wohl in Teilen der Bev\u00f6lkerung als Begriff f\u00fcr Jugend- und Erziehungsheim missverstanden wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren ging der Trend dahin, dass immer mehr Tagessch\u00fcler das NIG besuchten. Ein Heimplatz kostete 1993 immerhin 650 DM im Monat. Das Lehrerkollegium z\u00e4hlte zu dieser Zeit rund 25 Lehrkr\u00e4fte.<\/p>\n\n\n\n<p>1994 wurde f\u00fcr das NIG fast zum Schicksalsjahr. Das Land Niedersachsen, bis dato Tr\u00e4ger der Schule, wollte im Rahmen von Sparma\u00dfnahmen zum Jahresende die Schule schlie\u00dfen. F\u00fcr das NIG begann eine hei\u00dfe Phase. Eltern, Sch\u00fcler, Lehrkr\u00e4fte, Lokalpolitiker und Teile der Bad Harzburger Bev\u00f6lkerung k\u00e4mpften f\u00fcr den Erhalt der Schule. Der Erfolg kam kurz vor Jahresende. Es einigten sich Stadt, Kreis und Land Niedersachsen \u00fcber die jeweilige Kostenverteilung f\u00fcr das Gymnasium. Somit war der Erhalt der Schule f\u00fcr Bad Harzburg gesichert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-189\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-300x225.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-768x576.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/wessel-hell-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Villa Wessel im Jahr 2004 als Bestandteil des Nieders\u00e4chsischen Internatsgymnasiums.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1996 feierte man das 50-j\u00e4hrige Bestehen der Schule. Im Jahr 2002 ging der langj\u00e4hrige Schulleiter J\u00fcrgen Krolow in den Ruhestand und Ursula Rasch \u00fcbernahm die Leitung des Gymnasiums bis zu ihrem Ruhestand 2008.&nbsp; Die Schulleitung ging danach an Herrn Urban.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterrichtet werden heute rund 340 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, davon 60 Prozent intern untergebrachte Abi-Anw\u00e4rter. Der Lehrk\u00f6rper umfasst zurzeit 32 Personen. Von den intern untergebrachten Sch\u00fclern bewohnt einer auch das Turmzimmer. Immer noch mit herrlichem, unverbauten Blick auf unsere Stadt, wie vor 105 Jahren zu Zeiten von Carl Wessel.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Der Beitrag erschien auch im Uhlenklippenspiegel 77\/2006: <strong><a href=\"https:\/\/blog.harz-history.de\/?page_id=632#077\">Villa Wessel, das heutige Nieders\u00e4chsische Internatsgymnasium (Harry Plaster)<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Weitere Fotos rund um die Villa Wessel und das NIG auf <strong><a href=\"https:\/\/harz-history.de\/\">Harz-History<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Villa Wessel ins NIG Vor mehr als einhundert Jahren wurde ein gro\u00dfes markantes Geb\u00e4ude an der Amsbergstra\u00dfe in Bad Harzburg fertiggestellt. Bauherr war der Geheime Kommerzienrat Carl Wessel, geboren am 15. November 1842 in Barmen. 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