{"id":162,"date":"2025-12-20T08:58:40","date_gmt":"2025-12-20T08:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=162"},"modified":"2025-12-20T09:09:49","modified_gmt":"2025-12-20T09:09:49","slug":"francisco-d-andrade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/?p=162","title":{"rendered":"Francisco d\u00b4 Andrade"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"564\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-1024x564.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-165\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-1024x564.jpg 1024w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-300x165.jpg 300w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-768x423.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-1536x846.jpg 1536w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach-600x330.jpg 600w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Villa-de-Andrade-ca.-1900-flach.jpg 1658w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Francisco d\u00b4Andrade in Bad Harzburg<\/h2>\n\n\n\n<p>Geboren wurde der ber\u00fchmte Operns\u00e4nger Francisco d\u00b4Andrade am 11. Januar 1859 in Lissabon. Nach seiner Schulzeit widmete er sich zuerst dem Studium der Rechtswissenschaft. Im Jahr 1881, mit 22 Jahren, nahm er dann Gesangsunterricht in Mailand. Seine Lehrer waren u. a. die Maestros Miraglia und Monconi. Zwei bekannte Gesangslehrer ihrer Zeit, in dieser gro\u00dfen Opernmetropole.<\/p>\n\n\n\n<p>Inspiriert worden war d\u00b4Andrade sicherlich von der Karriere seines \u00e4lteren Bruders Antonio, einem bekannten Tenor, der auch in der Londoner Covent Garden Opera aufgetreten war. In der Familie d\u00b4Andrade, versehen mit einem alten portugiesischen Namen, soll es neben Antonio mit Giovanni noch einen weiteren Bruder gegeben haben. Doch mit Gesang hatte dieser wohl nichts im Sinn.&nbsp; Schon 1882, also ein Jahr sp\u00e4ter, hatte Francisco d`Andrade sein B\u00fchnendeb\u00fct in San Remo als Amonasro in der Oper Aida.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"799\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H-799x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-164\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H-799x1024.jpg 799w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H-234x300.jpg 234w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H-768x985.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H-1198x1536.jpg 1198w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/F.d.-Andrade-2-1903-v.-M.-Slevogt-in-B.H.jpg 1335w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Francisco d\u00b4 Andrade, portr\u00e4tiert von Max Slevogt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Danach ging seine Gesangskarriere steil nach oben und er feierte gro\u00dfe Erfolge an den B\u00fchnen in Italien, Spanien und Portugal. Darunter der Mail\u00e4nder Scala und dem Theatro Constanz in Rom. Im Jahr 1886 dann sein erstes Gastspiel, wie einst sein \u00e4lterer Bruder, an der Covent Garden Opera in London. Die B\u00fchne auf der Francisco d`Andrade in der&nbsp; Folgezeit bei&nbsp; gro\u00dfen Konzerten und Opernarien stets gefeiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1889 zog es ihn nach Berlin. Auch hier feierte er gro\u00dfe Erfolge, u. a. an der Berliner Hofoper. Dort war er mit Unterbrechung durch den ersten Weltkrieg in den Jahren 1906 bis 1919 regelm\u00e4\u00dfig zu Gast. Von Berlin war er so begeistert, dass er hier in einer gro\u00dfen Villa eine Etage mit \u00fcber 20 Zimmern erwarb. Viel Platz f\u00fcr seine Frau Irma, Sohn Francisco jr. (um 1905 geb.) und f\u00fcr ihn selber.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Berlin muss er aber auch von Bad Harzburg sehr angetan gewesen sein. Wie die Verbindung beider St\u00e4dte f\u00fcr ihn zustande kam, ist nicht genau bekannt.&nbsp; Aber sicherlich kannten viele damals auch schon in Berlin die Vorz\u00fcge des aufstrebenden Kur- und Heilbades Bad Harzburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Francisco d\u00b4 Andrade jedenfalls erbaute 1898\/99 eine luxuri\u00f6se Sommervilla an der Nordh\u00e4userstra\u00dfe. Die Nordh\u00e4userstra\u00dfe war damals noch die Verl\u00e4ngerung der Herzog-Wilhelm- und Herzog-Julius-Stra\u00dfeerzog-Julius-Str.herzog in Richtung Torfhaus und den Oberharz. Das Geb\u00e4ude bekam zuerst die Ass-Nr. 492, sp\u00e4ter dann die Hausnummer 12.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Villa lag am Fu\u00df des Ettersberges, unterhalb der Villa des Berliner Industriellen Werner v. Siemens (1816-1892), die bis 1909 dort stand. Danach wurde die Siemens-Villa abgerissen und bis 1912 das Erholungsheim Siemens-Ettershaus erbaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Villa der d\u2018Andrades im Rokokostil wurde aus besten und edlen Materialien errichtet, die eigens aus s\u00fcdlichen L\u00e4ndern herangeschafft worden. Leider zeigte sich einige Jahre sp\u00e4ter, dass diese Baustoffe die Feuchtigkeit und die langen, kalten Winter im Harzburger Radautal nicht sonderlich vertrugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei seinen Aufenthalten in der Bad Harzburger Villa, konnte sich Francisco d`Andrade fernab der Gro\u00dfstadt mit seiner Familie von seinen vielen Auftritten und den damit verbundenen Reisen erholen. Er war zu Gastspielen in ganz Europa unterwegs. Seine Paraderollen waren inzwischen der \u201eDon Giovanni\u201c aus W. A. Mozarts gleichnamiger, ber\u00fchmter Oper. Au\u00dferdem noch die des \u201eFigaro\u201c aus dem Barbier von Sevilla von Ghioaccini Rossini.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle soll an ein weiteres Kapitel im Leben des S\u00e4ngers erinnert werden. Es geht um die langj\u00e4hrige Freundschaft zu dem Maler Max Slevogt (1868-1932) und dessen Frau Antonie, genannt Nini. Max Slevogtn&nbsp; einer der bedeutendsten impressionistischen Maler in Deutschland, portr\u00e4tierte den S\u00e4nger in dieser Zeit einige Male. Das bekannteste Gem\u00e4lde, d\u00fcrfte \u201eDas Champagnerlied\u201c, genannt auch \u201eDer wei\u00dfe d`Andrade\u201c sein. Es entstand 1902 und befindet sich heute in der Staatsgalerie in Stuttgart.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben gibt es u. a. noch weitere Werke von Slevogt mit F.d\u00b4Andrade. So den \u201eSchwarzen d\u00b4Andrade\u201c und auch private Darstellungen, wie den S\u00e4nger in seiner Villa, eine Zeitung lesend. Einige Werke davon entstanden in Bad Harzburg, wenn das Ehepaar Slevogt bei Familie d\u00b4Andrade zu Gast war. Zuweilen sahen auch einige Bad Harzburger dann Antonie Slevogt eine dicke Zigarre rauchend auf der Veranda oder im Garten des gro\u00dfen Grundst\u00fccks.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was viele von Max Slevogt nicht wussten: Auch er war ein hervorragendes Musiktalent, besa\u00df eine sehr gute Stimme und spielte gl\u00e4nzend Klavier. Fast w\u00e4re er deswegen ebenfalls S\u00e4nger geworden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"689\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/D-Andrade-3-Figaro-689x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-163\" srcset=\"https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/D-Andrade-3-Figaro-689x1024.jpg 689w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/D-Andrade-3-Figaro-202x300.jpg 202w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/D-Andrade-3-Figaro-768x1142.jpg 768w, https:\/\/archiv-harry-plaster.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/D-Andrade-3-Figaro.jpg 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Francisco d\u00b4 Andrade in einer seiner Paraderollen als Figaro im &#8222;Barbier von Sevilla&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Bad Harzburg selbst trat Francisco d`Andrade nur zweimal \u00f6ffentlich auf. Der erste Auftritt war am 4. August 1903. Der Erl\u00f6s ging in den Spendenfonds zum Bau der neuen Lutherkirche. Das zweite Konzert fand am 3. August 1904 statt. Hierbei ging es um die Unterst\u00fctzung des Harzburger Kurtheaters. Wie damals berichtet, war der ber\u00fchmte S\u00e4nger des\u00f6fteren zu Gast in dieser kulturellen Einrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Francesco d\u00b4 Andrade war auch einer der ersten, der in Bad Harzburg ein Automobil steuerte. Es gibt zwei eindeutige Fotos von 1905 und 1907, die Francisco d\u00b4Andrade am Steuer seines Wagens und Frau Irma als Beifahrerin vor der Harzburger Villa zeigen. &nbsp;Das Auto war bezeichnenderweise ein \u201eMotorwagen Benz Parsifal\u201c. Dieses Modell gab es je nach Ausstattung und Motorisierung von acht bis drei\u00dfig PS. Die H\u00f6chstgeschwindigkeit betrug ca. 50 km\/h und die Preise fingen bei 7000 RM an.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer Kandidat f\u00fcrs erste Bad Harzburger Automobil, soll der Graf Vitzum zu Eckstedt gewesen sein, der in der Kurstadt ebenfalls eine ansehnliche Villa besa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 1905 kam im Hause d\u00b4Andrade dann Sohn Francisco jr., genannt Chico, zur Welt. Als Kind galt er als sehr sch\u00fcchtern und hatte wohl auch wenig Kontakt zu anderen Kindern. Einzig zu einem jungen M\u00e4dchen, deren Tante in der Hauswirtschaft des neuen und nahen Siemens-Ettershauses arbeitete und diese dort besuchte, hatte er Vertrauen. Einige Zeit sp\u00e4ter ging dann die junge Frau f\u00fcr mehrere Jahre als Kinderm\u00e4dchen von Chico mit nach Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1914 brach bekannterma\u00dfen der erste Weltkrieg aus. Es steht nicht genau fest, ob der S\u00e4nger interniert wurde, da er ja als Ausl\u00e4nder galt. Seine Frau Irma aber wohl deutschst\u00e4mmig war. Eventuell hatte er aber \u201enur\u201c Berufsverbot und durfte somit in Deutschland nicht \u00f6ffentlich auftreten. M\u00f6glichkeit drei w\u00e4re, dass er mit seiner Familie nach Portugal ausreisen konnte. Daf\u00fcr spricht, dass das erw\u00e4hnte Kinderm\u00e4dchen von Chico bei Kriegsausbruch wieder zur\u00fcck nach Bad Harzburg kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem ist bekannt, dass Chico in Portugal blieb und in Lissabon lebte. Sp\u00e4ter trat er in die Fu\u00dfstapfen seines Vaters und seines Onkels und wurde auch S\u00e4nger. In Lissabon leitete er u. a.&nbsp; ein Gesangs-Theater, das aber irgendwann ein Opfer der Flammen wurde und abbrannte. In Chicos Besitz waren auch einige wertvolle Bilder von Max Slevogt, u. a. der \u201eSchwarze d\u00b4Andrade\u201c. Im Jahr 1969 wurde dieses von der Hamburger Kunsthalle erworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Francisco d` Andrades S\u00e4ngerkarriere, er war inzwischen mit dem Ehrentitel \u201eK\u00f6niglich Bayrischer Kammers\u00e4nger\u201c versehen worden, dauerte bis 1919.&nbsp; Wann er das letzte Mal in Bad Harzburg war, ist nicht bekannt. Am 8. Februar 1921 verstarb der gro\u00dfe S\u00e4nger nach einem Schlaganfall mit nur 62 Jahren in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Erloschen war damit eine gro\u00dfe Stimme der damaligen Musikwelt. Es existierten zwar einige Schallplatten u. a. aus dem Jahr 1906. Doch die Tonqualit\u00e4t dieses Mediums war nicht die allerbeste. Stimmen und Instrumenten war kein Glanz beschieden. Die Nadel kratzte und diese Nebenger\u00e4usche verhinderten jeglichen H\u00f6rgenuss. So die Meinung damaliger Musikkritiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der S\u00e4nger gestorben war, unterrichtete seine Witwe Irma die Harzburger Zeitung. In einer \u00f6ffentlichen W\u00fcrdigung wurden die Bad Harzburger dann vom Ableben des S\u00e4ngers unterrichtet. Die Villa behielt Irma d`Andrade noch zwei Jahre. Dann bat sie 1923 den Bad Harzburger Anwalt und Justizrat Friedrich H\u00f6ltje, das Anwesen zu verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter erwarb der Buch- und Kunstverleger August Gebel aus Bad Ems, Villa und Grundst\u00fcck. Ein Foto aus den drei\u00dfiger Jahren, zeigt das Geb\u00e4ude danach noch als T\u00f6chterheim Waldschl\u00f6sschen d`Andrade. Im Januar 1938 musste das Geb\u00e4ude dem neuen Verlauf der Nordh\u00e4userstra\u00dfe (B4) weichen und wurde abgerissen.&nbsp; Die Villa war zu diesem Zeitpunkt sanierungsbed\u00fcrftig, speziell das Innere des Hauses. Leider war damit wieder eine Spur des ohnehin wenig bekannten Lebens des Francisco d`Andrades und &nbsp;zum Anderen ein markantes Geb\u00e4ude aus dem Bad Harzburger Stadtbild verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Der Beitrag wurde f\u00fcr die Ausgabe 100 des <strong><a href=\"https:\/\/blog.harz-history.de\/?page_id=724#100\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Uhlenklippenspiegels 2011<\/a><\/strong> verfasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Weitere Fotos rund um das Thema auf <strong><a href=\"https:\/\/harz-history.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Harz-History<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Francisco d\u00b4Andrade in Bad Harzburg Geboren wurde der ber\u00fchmte Operns\u00e4nger Francisco d\u00b4Andrade am 11. Januar 1859 in Lissabon. 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